Ausruhen in Lican Ray
Nach der eher stressigen carretera austral sind wir nun für
2 Wochen in einer
Caba´na, in der Nähe vom Lädeli von unserer Nichte.
So können wir am Morgen, den 41/2 jährigen Branko abholen,
zusammen spielen, Zmittag essen und so gegen 4 Uhr holen wir Safira in der
Kinderkrippe ab.
Heute sind wir in den campo gefahren um ihr „Heimetli“ zu
begutachten und einen Zaun um das
Haus zu bauen. Lycan Ray ist ein hübsches Dorf am
Calafquén-see, ähnlich dem Thunersee, nur nicht so bevölkert und der Wald ist
schön dicht. Etwa 20km entfernt hat es mehrere Thermen. Ein Microbus fährt alle 10 Minuten in die Stadt Villarica,
eine typische Chilenenstadt mit viel Handel. Etwas mondäner ist Pucón, auch
wunderschön am Villaricasee gelegen und mit Sicht auf den Vulkan. Es ist ein
Touristenort , im Winter kann man Skifahren. Hier haben sich viele Deutsche
niedergelassen...
und man kann Kuchen essen und allerlei Handwerk bestaunen.
Das ganze Gebiet liegt in einer Mapucheregion, wo sich die Mapuchen sich aber friedlich
verhalten. Nur die Namen zeugen noch davon und einige
Restaurants und Artesaniastände.
Unsere cabaña vermietet ein junges Paar mit 2 Mädchen, sie
wohnen gleich neben an. Die Kinder spielen alle miteinander , so langweilen sich Branko und
Safira nicht mit ihren abuelos.
Die Chilenen sind sehr höflich und anständig, ja sogar
pünktlich, aber eher etwas zurückgezogen.
Es ist nicht der lautstarke Südmerikanertyp.