Sonntag, 29. Dezember 2013

Chile - Villarica, LicanRay

Ausruhen in Lican Ray
Nach der eher stressigen carretera austral sind wir nun für 2 Wochen in einer
Caba´na, in der Nähe vom Lädeli von unserer Nichte.
So können wir am Morgen, den 41/2 jährigen Branko abholen, zusammen spielen, Zmittag essen und so gegen 4 Uhr holen wir Safira in der Kinderkrippe ab.
Heute sind wir in den campo gefahren um ihr „Heimetli“ zu begutachten und einen Zaun um das
Haus zu bauen. Lycan Ray ist ein hübsches Dorf am Calafquén-see, ähnlich dem Thunersee, nur nicht so bevölkert und der Wald ist schön dicht. Etwa 20km entfernt hat es mehrere Thermen. Ein Microbus  fährt alle 10 Minuten in die Stadt Villarica, eine typische Chilenenstadt mit viel Handel. Etwas mondäner ist Pucón, auch wunderschön am Villaricasee gelegen und mit Sicht auf den Vulkan. Es ist ein Touristenort , im Winter kann man Skifahren. Hier haben sich viele Deutsche niedergelassen...
und man kann Kuchen essen und allerlei Handwerk bestaunen. Das ganze Gebiet liegt in einer Mapucheregion, wo sich die Mapuchen  sich aber friedlich verhalten. Nur die Namen zeugen noch davon und einige
Restaurants und Artesaniastände.
Unsere cabaña vermietet ein junges Paar mit 2 Mädchen, sie wohnen gleich neben an. Die Kinder spielen alle  miteinander , so langweilen sich Branko und Safira nicht mit ihren abuelos.
Die Chilenen sind sehr höflich und anständig, ja sogar pünktlich, aber eher etwas zurückgezogen.
Es ist nicht der lautstarke Südmerikanertyp.


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